Tagesaktuelle ÜbersichtBioenergie- und Geothermie-Beteiligungen
Letzte Aktualisierung: 3. September 2010
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| Name des Fonds |
Kategorie |
Land Bundesland / Region |
Installierte Leistung |
Investitions- volumen |
Mindest- beteiligung |
Agio |
Laufzeit/ -horizont |
Ausschüttungen* während der Laufzeit |
Detail- darstellung |
Klick direkt zum Anbieter |
Name des Fonds |
| MPC Bioenergie |
Biomasse |
Brasilien Rio Grande do Sul |
12.300,00 kW |
27.000.000 EUR |
10.000 EUR |
3,0% |
2026 |
268% |
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MPC Bioenergie |
| TIV Trendinvest BioEnergiefonds 1 |
Biomasse |
Deutschland Hessen |
~ |
8.000.000 EUR |
10.000 EUR |
5,0% |
2020 |
206% |
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TIV Trendinvest BioEnergiefonds 1 |
| Biogas-Anlage Glienick |
Biogas |
Deutschland Brandenburg |
537,00 kW |
3.582.000 EUR |
10.000 EUR |
5,0% |
2029 |
301% |
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Biogas-Anlage Glienick |
| DSK NawaRo Energie I |
Biogas |
Deutschland Nordrhein-Westfalen |
470,00 kW |
3.619.792 EUR |
10.000 EUR |
5,0% |
2030 |
300% |
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DSK NawaRo Energie I |
| GreenGas Fonds II |
Biogas |
Deutschland Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen |
880,00 kW |
5.600.000 EUR |
100.000 EUR |
0,0% |
2030 |
337% |
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GreenGas Fonds II |
| NMI New Energy Holz |
Biomasse |
Deutschland Mecklenburg-V., Nordrhein-Westfalen, Bayern |
3,35 MWel, 17,9 MWth |
35.749.500 EUR |
10.000 EUR |
5,0% |
2024 |
221% |
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NMI New Energy Holz |
| Name des Fonds |
Kategorie |
Land Bundesland / Region |
Installierte Leistung |
Investitions- volumen |
Mindest- beteiligung |
Agio |
Laufzeit/ -horizont |
Ausschüttungen* während der Laufzeit |
Detail- darstellung |
Klick direkt zum Anbieter |
Name des Fonds |
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*) Barentnahme bei Beteiligung an GmbH & Co.KG;
die steuerliche Wirkung ist nicht berücksichtigt. Ausschüttungshöhe
kann bei Gewerbe- / Ertragssteueranrechnung variieren - siehe Detaildarstellung.
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| greenValue News | | | | | | | | | | | | | | | | 09.07.2010 |
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Pressemitteilung - ABO Wind Juristische Klagen der Anwohner, Ärger mit Genehmigungsbehörden, Havarien und geringe Erträge: Nach der feierlichen Einweihung durch die damalige Bundesumweltministerin Renate Künast im Jahr 2001 gab es ...
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| | | 23.06.2010 |
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Pressemitteilung - ABO Wind Der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind wird gestärkt aus der Finanzkrise hervorgehen. Um das deutlich wachsende Volumen der aktuell im Planungsstadium befindlichen Windparks und Biogasanlagen zu bewältigen ...
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| | Zur Newsübersicht |
Bioenergie- & Geothermie-Beteiligungen lassen sich wie folgt beschreiben:
Biogasfonds und Biomassefonds sind die am häufigsten vorkommenden Fondsarten. Die Biogasanlagen der Biogasfonds werden
mit Rohstoffen beispielsweise mit Mais- oder Grassilage, Mist, Gülle beschickt. In einem Gärprozess entsteht Biogas, das zu einem
Großteil Methangas (CH4) enthält.
In gereinigter Form kann Methangas in das Erdgasnetz eingespeist werden. Die Erlöse kommen dem Betreiber zugute. Alternativ kann das Methangas
auch in Blockheizkraftwerken (BHKW) verbrannt werden. Der Strom wird in das Netz des regionalen Energieversorgers eingespeist, die entstehende Wärme
am Standort der Biogasanlage genutzt. Beide Komponenten stellen damit die Einnahme von Biogasfonds dar, die auf Verstromung des Biogases setzen.
Biomassefonds hingegen nutzen keinen Vergärungsprozess zur Energiegewinnung, hier wird Holz verbrannt. Die erzeugte Hitze
führt zum Verdampfen eines Mediums, das über eine Turbine geleitet wird. Der angeschlossene Generator erzeugt elektrischen Strom, der ins Netz
des örtlichen Energieversorgungsunternehmens eingespeist wird. Die Abwärme kann bei günstiger Lage, ein Qualitätskriterium für Biomassefonds,
in ein Nah- oder Fernwärmenetz eingespeist werden. Verbraucher können Haushalte, kommunale Einrichtungen oder Unternehmen mit Prozesswärmebedarf
sein.
Auf Biofuel setzen hingegen Fonds, die Bioethanol oder Biodiesel aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugen. Im Gegensatz zu Biogasanlagen
mit Stromeinspeisung und Biomasseanlagen ist der Verkauf der erzeugten Treibstoffe nicht gesetzlich geregelt. Ein aktives Management ist sowohl für den
Wareneinkauf, als auch den Verkauf von Bioethanol und Biodiesel sowie den entstandenen Nebenprodukten erforderlich.
Unter Bioenergie-Beteiligungen werden zusätzlich Fonds verstanden, die beispielsweise Holzpelletswerke oder Ölmühlen finanzieren. Die
Erlöse stammen aus der Veredelung des Ausgangsmaterials, den Sägespänen bzw. Ölsaaten mit anschließendem Verkauf.
Geothermieanlagen bedienen sich einer anderen nahezu unerschöpflichen Ressource. Die Nutzung von Erdwärme ist in vielen
Ländern seit Jahren gang und gäbe. Die geologischen Voraussetzungen in Deutschland lassen die Nutzung in drei Gebieten zu: im Oberrheingraben,
im Norddeutschen Becken und im Molassebecken. Zur Finanzierung der Vorhaben können Geothermiefonds aufgelegt werden. Mittels Tiefbohrungen fördern die
Anlagen der Geothermiefonds Thermalwasser (hydrothermale Geothermie) und und verpressen es in den gleichen Horizont, die wasserführende Gesteinsschicht. Im Gegensatz
dazu wird beim HotDryRock-Verfahren (HDR) Wasser in heiße Gesteinsschichten gepresst. Das Wasser heizt sich während es durch das künstlich
geschaffene Kluftsystem zur Entnahmestelle fließt langsam auf. Dort wird es zu Tage gefördert. Geothermieprojekte verfügen in der Regel
über zwei Bohrungen, eine Förder- und eine Injektionsbohrung. Oberirdisch wird das geförderte heiße Wasser mittels Turbine und
angeschlossenem Generator verstromt. Die erzeugte elektrische Energie wird ins Stromnetz des regionalen Energieversorgers eingespeist und vergütet.
Anfallende Wärme kann ins Nah- bzw. Fernwärmenetz oder an am Standort des Geothermiekraftwerks ansässige Unternehmen verkauft werden.
Die Erlöse des Geothermiefonds entstehen aus Strom- und Wärmeverkauf. Nach Abzug der Kosten stehen sie den Beteiligten des Geothermiefonds zu.
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